In Lektion 1 haben wir gesehen, dass Engagement der Treibstoff ist, mit dem Instagram läuft. Die naheliegende nächste Frage lautet also: Wie viel Engagement ist „gut"? Um das zu beantworten, brauchst du eine Zahl — deine Engagement-Rate — und du musst wissen, wie du sie ehrlich liest.
Was die Engagement-Rate wirklich bedeutet
Deine Engagement-Rate ist der Prozentsatz der Menschen, die einen Beitrag gesehen und dann etwas damit gemacht haben — geliked, kommentiert, gespeichert oder geteilt. Sie zählt weit mehr als deine Follower-Zahl, weil sie misst, ob deinem Publikum dein Inhalt wirklich wichtig ist — genau das, was der Algorithmus vorherzusagen versucht.
Die einfache Formel
Die gängigste Version lautet:
Engagement-Rate = (Likes + Kommentare + Saves + Shares) ÷ Follower × 100
Ein Beitrag mit 300 Interaktionen von einem Account mit 5.000 Followern erreicht also 6 %. Wenn du in den Instagram-Insights Zugriff auf deine Reichweitenzahlen hast, ist es noch genauer, statt durch die Follower durch die Reichweite zu teilen, weil es dir sagt, wie viele der Menschen, die den Beitrag tatsächlich gesehen haben, interagiert haben.
Was als gute Rate gilt
Die Raten sinken, je größer ein Account wird, weil größere Zielgruppen weniger eng verbunden sind. Als grober Richtwert für 2026:
- Unter 5K Follower: 5–10 % ist stark.
- 5K–50K: 3–6 % ist gesund.
- 50K+: 1,5–3 % ist üblich.
Versteife dich nicht auf die genaue Zahl. Der Trend zählt mehr als der Wert: Steigt deine Rate über die Zeit oder sinkt sie?
Wie du deine Rate steigerst
Alles in diesem Kurs ist letztlich eine Engagement-Rate-Taktik: Bildunterschriften, die zu Kommentaren einladen, Reels und schnelles Antworten. Den größten kurzfristigen Ausschlag bringen jedoch Gewinnspiele — sie ziehen Saves, Kommentare und Markierungen alle auf einmal an. Das behandeln wir in Modul 4.
Führe ein Gewinnspiel ganz einfach durch
Easy Giveaway zieht in Sekunden einen fairen, zufälligen Gewinner aus deinen Instagram-Kommentaren — ganz ohne Login.
Als Nächstes nehmen wir uns den Fehler vor, der die meisten Accounts ausbremst: Followern hinterherzujagen statt Engagement.